CselleyMühle

Kultur - Aktionszentrum

Taubenkobel

CSELLEY MÜHLE
7064 Oslip, Sachsenweg 63
Tel +43 2684 2209
Fax +43 2684 2209 14
info@cselley-muehle.at

Die Cselley Mühle von obenMühlenturm / Arkadengang / TaubenschlagDie Mühle von der Zufahrt aus gesehenInnenhofDer Innenhof der Cselley Mühle

DENN DIE MÜHLE IST IMMER DA


Seit 400 Jahren schon. Also immer. Und dabei wird es auch bleiben. Denn die Mühle ist niemals fertig und doch bei bester Gesundheit.
Das hat vor allem mit den Erdäpfeln zu tun. Mit diesen paar Ur-Erdäpfeln, die in überschaubarer Menge hier ausgetrieben haben. Man könnte auch sagen: mit dem Riss, der sich seit den Siebzigerjahren über die Mauern zieht. Ab hier wird‘s unübersichtlich und das ist in diesem Fall gut so: Wer ein Teil dieses pannonischen Gewächses (ein paar Zentimeter des Risses) ist, das (der) sich da in den vergangenen vier Jahrzehnten breit gemacht hat – im Kellertheater, Stadl, Wirtshaus, Ursumpf, Seminarhaus, Arkadenhof, an den Wänden der Galerie, in den Gästezimmern, an der Bar –, der weiß, wovon die Rede ist.

Denn die Mühle ist mehr. Sie ist ein Angebot, das zur Lebenseinstellung werden kann. Warum nicht?
Beinahe vier Jahrzehnte ist es also her, dass Fred Sinowatz zur Eröffnung die berühmten Worte sprach: Er wisse nicht, was er da eröffne … auf jeden Fall schien es ihm gefallen zu haben. Er hätte auch sagen können: Alles sehr kompliziert.
So oder so. Der Herr Sinowatz wusste es vielleicht doch am besten – wie die Cselley Mühle wachsen würde. Zu einer der ältesten privaten Kulturinitiativen des Burgenlandes, zum kulturellen Leitbetrieb im besten Sinn. Wahrscheinlich, weil hier noch immer Sätze wie dieser laut ausgesprochen werden: Wir wissen ja bis heute nicht, was es eigentlich ist!
Und auch das ist bis heute gut so.

Denn die Mühle lässt Möglichkeiten offen. Dinge, die sich entwickeln dürfen. (Junge) Kunst, die sich hier selbst (er)finden kann. Immer wieder auf ein Neues. Und selbst wenn es einem dabei einmal den Kuckuck raushauen sollte – für den ist schließlich auch noch Platz, notfalls im Taubenkobel im Arkadenhof. Denkmalgeschützt.
So wie die Legenden der Szene, die ganz selbstverständlich neben den jungen Wilden stehen. Die Tamburizza spielt am Lagerfeuer, über dem sich ein Spanferkel dreht, die Sonne geht unter und am Dorfball wird im Stadl getanzt, während im Kellertheater der Punk tobt. Selbstverständlich.

Denn die Mühle hat ihr eigenes Selbstverständnis. Wer sich darauf einlässt, der weiß, wovon die Rede ist.
Und dafür ist es ja nie zu spät. Zu wissen, wovon die Rede ist.

 

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