ZEN & IKEBANA
Datum: Thursday, 13. May
Beginn: 14:00 Uhr
Location:
DO. 13.05., SA. 15.05. und SO. 16.05.
Die japanische Blumensteckkunst ikebana zählt zu den traditionellen Künsten, die als "Weg" (jap. dó) bezeichnet werden. Der Zen-Buddhismus verlieh der Blumensteckkunst den philosophischen Gehalt, der bis heute und von jedem aktualisiert werden kann: Der Mensch zeigt das individuelle Leben der Blume. Sie verhilft uns zu heiterer Gelassenheit und feinsinniger Wahrnehmung.
Donnerstag, 13. Mai 2010, 14-17 Uhr: Einführung in die japanische Blumensteckkunst ikebana mit Vorführung. Besprechung des Zubehörs. Suchen von Pflanzen in der Natur.
Samstag, 15. Mai 2010, 14-17 Uhr: Der philosophische Gehalt der Asymmetrie der ikebana, jap. fukinsei. Blumengesteck in einer zylindrischen Vase aus Keramik.
Sonntag, 16. Mai 2010, 14-17 Uhr: Karge Erhabenheit des Alters im Wandel, jap. kokó. Blumengesteck in einer flachen Schale (Rundrandschale, ca. 25-30 cm Durchmesser, ca. 5 cm Gefäßhöhe), wenn vorhanden Blumenigel (jap. kenzan) mitbringen.
Eva Dungl wurde in Wien geboren. Nach der Lehrtätigkeit an einer Wiener Pflichtschule wendet sie sich dem Studium der Philosophie, des Zen-Buddhismus und der japanischen Blumenkunst zu. 2002 Erwerb des Lehrdiploms der Sogetsu-Schule Tokyo und 2008 die Erlangung des Magistergrades der Philosophie. 2008/10 ist Eva Dungl Präsidentin von Ikebana International Vienna Chapter.
Publikation: Zen und ikebana. Die Ästhetik aus dem japanischen Mittelalter und ihre Aktualität in der Gegenwart. Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2010. 156 S., 1 Abb. Europäische Hochschulschriften. Reihe 20: Philosophie. Bd. 736ISBN 978-3-631-59037-9 · br. € 33,80



